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Ansteckungen mit dem CoronavirusDie Schweiz bringt den R-Wert unter 0,8

Laut neusten Zahlen der ETH haben die in den letzten Wochen eingeführten Corona-Massnahmen ihr Ziel erreicht. Basel-Stadt wird aber zum neuen Hotspot.

Die in der Schweiz verordneten Massnahmen wirken: Die Ansteckungszahl R ist so tief, dass sich die Fallzahlen alle 14 Tage halbieren.
Die in der Schweiz verordneten Massnahmen wirken: Die Ansteckungszahl R ist so tief, dass sich die Fallzahlen alle 14 Tage halbieren.
Foto: PD

Die Schweiz ist auf gutem Weg. Die landesweit verfügten Einschränkungen scheinen wie gewünscht zu wirken. Darauf deutet der neuste von der ETH provisorisch veröffentlichte R-Wert hin. Er liegt jetzt im schweizweiten Schnitt bei 0,78 – und damit innerhalb des von der Taskforce definierten Zielbandes.

Taskforce-Präsident Martin Ackermann hatte am 12. November gesagt, das Ziel sei, den «R-Wert unter 0,8 oder besser noch 0,7» zu senken. Auf seinem absoluten Höhepunkt Ende September lag der Wert noch bei 1,78.

Der R-Wert ist ein Mass für die Ausbreitungsgeschwindigkeit der Krankheit. Ist er grösser als 1, steigen die täglichen Fallzahlen exponentiell, liegt er darunter, sinken sie. Ein R-Wert von 0,78 bedeutet konkret, dass 100 Infizierte im Schnitt 78 Personen anstecken. Kann die Schweiz den Wert auf 0,78 halten, halbieren sich die täglichen Neuansteckungen rund alle 14 Tage. Im Januar gäbe es dann täglich nur noch etwa 500 Ansteckungen.

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