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Systemrelevant für den Schweizer Sport«Die Sporthilfe ist unter Druck, Tokio und Peking werden zum Spagat»

Mit 100 Millionen fördert die Sporthilfe seit 50 Jahren Tausende von Karrieren. Trotz einem unerwarteten Zustupf kämpfe die Stiftung mit der Corona-Krise, sagt Geschäftsführer Steve Schennach.

Mountainbiker Nino Schurter profitierte einst von den Fördergeldern der Schweizer Sporthilfe.  Auch dank ihrer Unterstützung kann sich der heute 34-Jährige Olympiasieger und achtfacher Weltmeister nennen.
Mountainbiker Nino Schurter profitierte einst von den Fördergeldern der Schweizer Sporthilfe. Auch dank ihrer Unterstützung kann sich der heute 34-Jährige Olympiasieger und achtfacher Weltmeister nennen.
Foto: Keystone

Der übliche Ablauf ist so: Die Schweizer Sporthilfe hilft Schweizer Sportlerinnen und Sportlern. Am letzten Wochenende war das jedoch anders, umgekehrt: Die Schweizer Bevölkerung und unter ihnen besagte Sportlerinnen und Sportler halfen der Sporthilfe. Beim Projekt «One Million Run» sollte joggend, walkend oder gehend eine Million Kilometer gesammelt werden, wichtiger aber noch: Es sollte möglichst viel Geld gespendet werden, das der Sporthilfe und damit dem Schweizer Nachwuchs zugute kommt. Es wurde in zwei Tagen nicht nur über eine Million Kilometer, es wurde auch eine halbe Million Franken. Die der Sporthilfe-Co-Präsident Urs Wietlisbach, ein einstiger Handballer der Kadetten Schaffhausen und späterer Mitgründer der Firma Partners Group, generös zu einer Million verdoppelte.

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