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Jeder Pixel ein Stern

Besser kann zeitgenössische Kunst fast nicht sein: Videoqueen Pipilotti Rist verwandelt das Kunsthaus Zürich in eine blubbernde, blinkende Traumlandschaft.

Die Lichtkunst und ihre Schöpferin: Für ihre grosse Retrospektive im Kunsthaus Zürich hatte Video-Künstlerin Pipilotti Rist eine Art beglückenden Meteoritenregen geschaffen. 3000 LED-Lämpchen wurden an hunderte von Ketten montiert, zwischen denen die Museumsbesucher nach Herzenslust herumspazieren können.
Die Lichtkunst und ihre Schöpferin: Für ihre grosse Retrospektive im Kunsthaus Zürich hatte Video-Künstlerin Pipilotti Rist eine Art beglückenden Meteoritenregen geschaffen. 3000 LED-Lämpchen wurden an hunderte von Ketten montiert, zwischen denen die Museumsbesucher nach Herzenslust herumspazieren können.
Doris Fanconi
«Pixelwald» nennt sich die Installation, die permanent ihre Farbe ändert. Pipilotti Rist vergleicht sie gern mit einem «explodierenden Bildschirm».
«Pixelwald» nennt sich die Installation, die permanent ihre Farbe ändert. Pipilotti Rist vergleicht sie gern mit einem «explodierenden Bildschirm».
Doris Fanconi
...und an der Fassade können sich Passanten Videos angucken, gratis und franko.
...und an der Fassade können sich Passanten Videos angucken, gratis und franko.
Doris Fanconi
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Es geht die hübsche Geschichte um, mitten im Aufbau der Pipilotti-Rist-Ausstellung seien im Kunsthaus Zürich die ­Verlängerungskabel ausgegangen. Kein freies Kabel mehr im ganzen Haus! Man musste jemanden losschicken, der auf die Schnelle ein paar Rollen davon besorgte. Wie viele es waren, ist nicht bekannt, aber einige Kilometer Kabel dürften für diese Schau schon verlegt worden sein, denn: Der ganze Bührle-Saal – der Büste des Patrons am Eingang wurde in anarcho-fürsorglicher Geste ein Strickmützchen in Türkis-Pink übergezogen – ist proppenvoll mit Videokunst.

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