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Amtsschimmel, eiskalt

Der bekannte Gelati-Stand am See musste sein Logo vom Wagen entfernen, weil die Zürcher Polizei intervenierte. Jetzt naht Rettung von überraschender Seite.

Mit dem alten Schriftzug (links) und dem neuen: Glacé-Stand beim Hafen Zürich-Riesbach (Regler kann hin und her geschoben werden). Fotos: Urs Jaudas/Dominique Meienberg

Ein Fall für den «Rostigen Paragrafen»? Oder den «Gaht's-no-Priis»? Daniel Kissling hat einen Brief vom Zürcher Kommissariat Gewerbepolizei erhalten, Abteilung Temporäre Gewerbenutzungen. Thema: Eigenwerbung am Verkaufsstand. Im Brief steht, dass nur 0,5 Quadratmeter Fläche für Werbung erlaubt ist. Und vor allem, dass öffentlicher Raum «nicht tangiert werden» dürfe. Die «Luftsäule» aber sei öffentlicher Raum. Deshalb müsse er seine «Aufbaute» entfernen. Mit Aufbaute war das Logo «Gelati am See» auf dem Verkaufswagen von Kissling gemeint. Hintergrund war, dass auf dem Glacé-Stand eines Konkurrenten ebenfalls eine Aufschrift angebracht wurde, dem Vernehmen nach eine klobigere.

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