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Bayern feiert Arbeitssieg gegen Augsburg

Der FC Bayern muss sich mit einem 2:0 im Derby gegen Augsburg begnügen. Der Vorsprung auf Platz zwei wächst auf vier Punkte. Das Kellerduell Mainz - Düsseldorf endet derweil 1:1.

Thomas Müller entwischt der Augsburger Abwehr und trifft zur Führung für die Bayern.
Thomas Müller entwischt der Augsburger Abwehr und trifft zur Führung für die Bayern.
Getty Images
Coutinho alleine vor Andreas Luthe. Der Augsburg-Goalie passt auf.
Coutinho alleine vor Andreas Luthe. Der Augsburg-Goalie passt auf.
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Leon Goretzka trifft in der Nachspielzeit zum 2:0.
Leon Goretzka trifft in der Nachspielzeit zum 2:0.
Reuters
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Der unverwüstliche Thomas Müller hält den FC Bayern in der Fussball-Bundesliga auf Meisterkurs. Der 30-Jährige erzielte am Sonntag in einem zähen Derby gegen den FC Augsburg in der 53. Minute die wegweisende Führung beim 2:0 für den deutschen Rekordmeister, der seine Tabellenführung auf vier Punkte ausbauen konnte. Der eingewechselte Leon Goretzka machte in der Nachspielzeit mit seinem dritten Saisontor alles klar. Die Münchner Stars begnügten sich vor 75'000 Zuschauern in der Allianz Arena in der bislang so starken Rückrunde ausnahmsweise mit einem Arbeitssieg.

Niederlechners vergebene Chancen

Der FCA wehrte sich nach Kräften - und wurde offensiv erst spät gefährlich: Der deutsche Nationaltorhüter Manuel Neuer parierte einen Schuss von Torjäger Florian Niederlechner, der zudem im Nachschuss das Tor haarscharf verfehlte (80.). Vor Goretzkas 2:0 zählte ein Treffer von Niederlechner wegen Abseits nicht. So wurde es nichts mit einem Überraschungspunkt für die seit fünf Partien sieglosen Schwaben.

Eine Koproduktion zweier ehemaliger Weltmeister entschied die lange lahme Partie. Jérôme Boateng schlug einen lange Ball butterweich in den Strafraum, wo ihn Müller von der Annahme bis zum Abschluss optimal verarbeitete. Danach hätten die Bayern beim 18. Sieg im 21. Pflichtspiel unter Trainer Hansi Flick mehrfach nachlegen können, etwa durch Serge Gnabry, der zweimal knapp vorbei schoss (71./86.).

Schmidts Rochade im Tor

Bei Müllers 116. Liga-Treffer war auch Andreas Luthe im Augsburger Tor machtlos. Trainer Martin Schmidt hatte den 32-Jährigen anstelle des zu oft patzenden Stammkeepers Tomas Koubek aufgeboten, was sich als gute Entscheidung erwies. Luthe reagierte nach Müllers Führungstor klasse bei Schüssen von Joshua Zirkzee (65.) und Philippe Coutinho (69.). Der Routinier hatte auch in der Vorsaison beim überraschenden 1:1 des FCA in München eine ganz starke Leistung geboten.

Augsburg verteidigte kompakt, während die Bayern lange schwerfällig und berechenbar angriffen. Flanken flogen ins Nichts, ein flottes Kombinationsspiel kam nicht zustande. Im Augsburger Strafraum tat sich wenig, der von Flick im Angriffszentrum aufgebotene Zirkzee (18) konnte sich diesmal als Ersatz für den verletzten Torjäger Robert Lewandowski kaum in Szene setzen.

Ruhe auf den Rängen

So gab es in der ersten Hälfte nur eine echte Chance, und die hatte ebenfalls Müller: Nach feiner Vorarbeit von Gnabry traf der 30-Jährige den Ball in aussichtsreicher Position nicht richtig. Augsburg, bei denen Ruben Vargas nach 67. Minuten eingewechselt wurde und Stephan Lichtsteiner auf der Bank sass, fehlten im Vorwärtsgang lange Mumm und Vermögen.

Das Spiel hatte als Aktionstag des FC Bayern für Vielfalt und Toleranz und gegen jede Form von Rassismus und Hetze einen speziellen Rahmen. Eine Woche nach dem Beinahe-Abbruch des Bayern-Sieges gegen Hoffenheim wegen der Fan-Anfeindungen gegen Dietmar Hopp verlief diesmal auch auf den Rängen der Arena jeglicher Protest im Rahmen.

Düsseldorf schlecht belohnt

Fortuna Düsseldorf hat sich derweil im zweiten Sonntagsspiel für einen überlegenen Auftritt bei Mainz nicht belohnt und schwebt nach dem 1:1 im Kellerduell der weiter in grosser Abstiegsgefahr. Vor 21'409 Zuschauern brachte Levin Öztunali die Hausherren in der 62. Minute in Führung, die Kenan Karaman (85.) ausglich. Edimilson Fernandes wurde bei Mainz in der Nachspielzeit eingewechselt.

Düsseldorf liegt auf dem Relegationsplatz damit weiter vier Punkte hinter den Mainzern auf Rang 15.

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