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Cannabis hilft nicht bei psychischen Leiden

In der Schweiz läuft eine Gesetzesänderung zu medizinischem Hanf, aber es gibt zu wenig seriöse Studien.

Indoor-Hanfplantage: Alle Präparate, die in der Schweiz einen THC-Gehalt von über einem Prozent haben, unterstehen dem Betäubungsmittelgesetz. Foto: Nicole Philipp

Indoor-Hanfplantage: Alle Präparate, die in der Schweiz einen THC-Gehalt von über einem Prozent haben, unterstehen dem Betäubungsmittelgesetz. Foto: Nicole Philipp

Alexandra Bröhm@sonntagszeitung

Cannabisprodukte findet man inzwischen überall, und die Liste der Heilsversprechen ist lang. Das Grundproblem jedoch ist: Mit wenigen Ausnahmen existierten bisher kaum seriöse Studien. Weil Cannabisprodukte auch bei psychischen Krankheiten als Wundermittel propagiert werden, haben sich australische Wissenschaftler den aktuellen Forschungsstand etwas genauer angeschaut. Sie werteten in einer grossen Übersichtsarbeit 83 Studien aus.

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