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Der Favorit, der Kumpel sein möchte

Gianni Infantino setzt auf sein Lachen, Geld und mehr WM-Plätze.

Gianni Infantino ist 45 und Walliser. Foto: Keystone
Gianni Infantino ist 45 und Walliser. Foto: Keystone

Die Uefa griff 1998 nach dem Fifa-Thron und unterlag dem schlauen Sepp Blatter. Sie wollte ihn vier Jahre später loswerden und war ihm wieder nicht gewachsen. 2007 verzichtete sie auf die Herausforderung, 2011 setzte sie auf Mohamed bin Hammam, und wie wir wissen, war auch das kein guter Zug, weil Blatter den Katarer mithilfe der Fifa-Ethikkommission ins Offside laufen liess. Vor der Wahl 2015 behauptete Uefa-Präsident Michel Platini, es gebe nur einen, der Blatter stürzen könne, das sei er. Weil er seine Chancen dann doch nicht so gut sah, verzichtete er auf eine Kandidatur, und weil er auch noch ein lausiger Strippenzieher war, setzte er in der Verzweiflung auf den hilflosen Prinz Ali als Herausforderer Blatters.

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