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Der Mann der Versprechen

Gianni Infantino will mehr Geld verteilen, mehr Teams an der WM und so viel arbeiten, dass die Fifa ganz schnell wieder respektiert wird.

Dieser Augenblick, so kurz er auch ist, gehört nur ihm. Gianni Infantino drückt sich in seinem Stuhl nach hinten, wirft den Kopf in den Nacken, seine Augen sind zu. Ein paar Sekundenbruchteile erst ist es her, da die Information durch seinen Kopf geschossen ist: Er ist der neue Fifa-Präsident, gewählt im zweiten Wahlgang, 115 Stimmen, Scheich Salman kommt nur auf 88. Und ein paar Sekundenbruchteile sind es auch nur, bis er nicht mehr ganz allein ist. Dann stürzt sich seine Frau auf ihn für einen Kuss.

Etwas ungläubiger Dank an alle Anwesenden. Infantino, bis 2019 gewählt, kann sein Glück kaum fassen.
Etwas ungläubiger Dank an alle Anwesenden. Infantino, bis 2019 gewählt, kann sein Glück kaum fassen.
AFP
Er will, dass der Fussball wieder ins Zentrum rückt. Gianni Infantino bei seiner Antrittsrede als neuer Fifa-Präsident.
Er will, dass der Fussball wieder ins Zentrum rückt. Gianni Infantino bei seiner Antrittsrede als neuer Fifa-Präsident.
AFP
Infantino sieht sich Anfang November 2018 mit harten Vorwürfen konfrontiert. Football Leaks zeigt, wie der Fifa-Präsident hinter den Kulissen seine selbst gesetzten Ziele hintertreibt und die Regeln der Uefa und der Fifa verbiegt. Die Fifa weist die Vorwürfe vehement zurück.
Infantino sieht sich Anfang November 2018 mit harten Vorwürfen konfrontiert. Football Leaks zeigt, wie der Fifa-Präsident hinter den Kulissen seine selbst gesetzten Ziele hintertreibt und die Regeln der Uefa und der Fifa verbiegt. Die Fifa weist die Vorwürfe vehement zurück.
AP Photo/Martin Ruggiero
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