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Der Schweiz droht ein Pelzstreit

Das Geschäft mit Pelz boomt. Nun fordern Tierschützer ein Pelzimport-Verbot. Das Staatssekretariat für Wirtschaft warnt indes vor Problemen mit der Welthandelsorganisation.

In Pelz gehüllte Schaufensterpuppen an der Bahnhofstrasse.
In Pelz gehüllte Schaufensterpuppen an der Bahnhofstrasse.
Alessandro Della Bella, Keystone

Pelz ist nicht mehr den gut Betuchten vorbehalten, sondern erschwingliche Massenware geworden. Was jedoch gleich geblieben ist: Die Pelzherstellung ist in den letzten Jahrzehnten nicht tierfreundlicher geworden. Dieses Fazit zieht die Tierpartei Schweiz (TPS): «Pelz ist und bleibt eine Tierquälerei sondergleichen.» Mehr als 100 Millionen Pelztiere sterben jedes Jahr für die Pelzindustrie, wie Tierschützer schätzen. 85 Prozent davon stammten aus tierquälerischer Zucht, der Rest rühre meist aus brutalem Fallenfang.

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