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Legendäre Brauerei am Zürichsee muss erneut gerettet werden

Wädi-Bräu – mit dem Hanf-Bier weltberühmt geworden – ist einmal mehr arg in Schieflage geraten. Nun soll ein radikaler Schnitt Heilung bringen.

Leitet seit 19 Jahren die Geschicke der Wädi-Brau-Huus AG: Christian Weber, Spross einer Bierbrauerfamilie. Foto: Patrick Gutenberg
Leitet seit 19 Jahren die Geschicke der Wädi-Brau-Huus AG: Christian Weber, Spross einer Bierbrauerfamilie. Foto: Patrick Gutenberg

«Es ist Matthäi am Letzten.» So dramatisch schildert Christian Weber die Lage der Wädi-Brau-Huus AG. Weber ist Geschäftsleiter der Firma, die mitten in Wädenswil eine Brauerei und ein Restaurant mit 30 Mitarbeitenden betreibt. 2018 machte die Firma knapp 500'000 Franken Verlust. Im Vorjahr waren es etwas weniger als 300'000 Franken, und das bei einem Umsatz von 3 Millionen. Damit ist klar: Das Unternehmen ist überschuldet. Im Aktionärsbrief steht, es sei «praktisch illiquid».

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