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«Die Schauspielhaus-WG», Nr. 8 – Sie trägt die Liebe auf der Haut

In unserer Videoserie sprechen die acht künftigen Hausregisseure des Zürcher Schauspielhauses über Lieblingsstücke, krasse Verrisse und die Kraft des Theaters. Nr. 8: Wu Tsang.

Wu Tsang, Filmemacherin und Performancekünstlerin, erzählt. (Video: Wu Tsang, Tamedia)

Wir fragten die neuen Hausregisseurinnen und Hausregisseure:

1. Was Ist Ihnen das liebste Stück und wieso?2. Kann Theater die Welt verändern?3.Was war die vernichtendste Kritik, die Sie je bekamen?

In der Folge 8 unserer Videoserie antwortet die chinesisch-amerikanische Filmemacherin und Performancekünstlerin.

«Wildness» (2012), Wu Tsangs filmisches Porträt einer Bar in L.A., die von queeren Migranten und Secondos frequentiert wurde, bildet den Auftakt zu einer Reihe persönlich gefärbter, mal eher dokumentarischer, mal fiktiv grundierter Filme über verschiedene diskriminierte Minderheiten. Im gleichen Jahr bereitete Wu Tsang einen Beitrag für die Kultausstellung Whitney Biennale vor: «Green Room», einen filmisch dekorierten Aufenthaltsraum für die Künstler*innen als Symbol einer Transitzone. Der «Tagesanzeiger» hatte Wu 2014 als einen der «gefragtesten Newcomer» der Kunstszene bezeichnet, der das Recht auf die eigene Ausdrucksform jedes Menschen in den Fokus rücke. Die 1982 in Massachusetts geborene Filmkünstlerin und Performerin mit einem chinesischen Vater und einer schwedisch-amerikanischen Mutter wählt für sich heute die Selbstbeschreibung «queer und transgender». Im Moma hat Wu Tsang ebenso ausgestellt wie im Guggenheim-Museum, in der Tate Modern London ebenso wie im Stedelijk Museum Amsterdam. Nach Zürich bringt Wu Tsang einige ihrer langjährigen künstlerischen Partner*Innen mit, die in Zürich Teil des Schauspielhaus-Ensembles werden: die Performerin Boychild; die Elektro-Künstlerin Asma Maroof aus L.A.; und den kalifornischen Forsythe-Tänzer Josh Johnson. 2018 wurde Wu Tsang für ihr Lebenswerk mit dem renommierten Genius-Grant der MacArthur-Stiftung ausgezeichnet.

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