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Durch Mais- und Minenfelder

Ungarn hat die Grenze für Flüchtlinge geschlossen. Der Elendstreck zieht jetzt in Richtung Kroatien und hat weiterhin nur ein Ziel: Westeuropa.

Kroatische Polizisten beobachten eine Gruppe Flüchtlinge an der Grenze zu Serbien. Foto: Antonio Bronic (Reuters)
Kroatische Polizisten beobachten eine Gruppe Flüchtlinge an der Grenze zu Serbien. Foto: Antonio Bronic (Reuters)

Die vorläufig letzte Station für die Flüchtlinge, die auf der Balkanroute unterwegs sind, heisst jetzt Tovarnik. In der Nacht auf Mittwoch sind Hunderte Frauen, Kinder und junge Männer vor dem kroatischen Grenzort gestrandet. Sie hatten erfahren, dass Ungarn die letzte Lücke im 175 Kilometer langen Grenzzaun zu Serbien geschlossen hat. Im Süden des EU-Landes wurde der Ausnahmezustand verhängt. Dabei geht die ungarische Polizei noch aggressiver ­gegen Schutzbedürftige vor als in den letzten Wochen.

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