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Ein Paket gegen ein krankes System

Reformen sollen der Fifa heute eine Zukunft sichern. Ob Infantino oder Salman dafür der richtige Präsident ist, bleibt zweifelhaft.

Wer mit wem für wen? Aus den Vorspielen zum wegweisenden Fifa-Tag – hier die Lobby im Hotel der Delegierten aus Afrika. Foto: Reto Oescher
Wer mit wem für wen? Aus den Vorspielen zum wegweisenden Fifa-Tag – hier die Lobby im Hotel der Delegierten aus Afrika. Foto: Reto Oescher

Das Schreiben ist in eindringlichem Ton verfasst. Die Augen der Welt würden diese Woche auf ihnen ruhen, steht da, die Annahme der Reformen würde eine kräftige Mitteilung aus­senden: «Ja, wir haben wir es verstanden, wir handeln angemessen, um das Vertrauen wiederzugewinnen.»

Abgesetzt hat es das Exekutiv­komitee der Fifa am Mittwoch, und es drückt in den Worten des interimistischen Präsidenten Issa Hayatou aus, um was an diesem ausserordentlichen Kongress heute Freitag im Zürcher Hallenstadion geht: um die Zukunft der Fifa als Institution. Und darum sagt Hayatou auch: «Wir mahnen alle Mitgliedsverbände, die gesamten Reformen zu unterstützen. Es geht um die kollektive Verantwortung, die wir für den Fussball haben.»

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