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Hansdampf auf unmöglicher Mission

SP-Ständerat Hans Stöckli entfacht im Goms olympisches Feuer. Will der Co-Präsident von Sion 2026 im Flachland punkten, muss er seine Partei überzeugen.

MeinungChristoph Aebischer

Hans Stöckli in Gluringen, Hans Stöckli in Kandersteg. Hans Stöckli überall. Die Mission: die Olympischen Winterspiele in die Schweiz bringen. «Wir können uns nicht immer von anderen einladen lassen.» Im Goms kommt Stöcklis Hauptbotschaft gut an. Die Gommer werden am 10. Juni bei der kantonalen Volksabstimmung wahrscheinlich deutlich Ja zu Sion 2026 sagen.

Stöcklis Besuch Mitte April in der Mehrzweckhalle in Gluringen im Goms ist deshalb ein Heimspiel. Der Co-Präsident von Sion 2026 punktet beim Publikum mit Emotionen – und dies als Berner, Städter und Linker. Emotionen sind wichtiger als kritische Fragen zum Internationalen Olympischen Komitee (IOK), den Kosten, dem Verkehr, dem Zeitdruck. Etwas mehr von dieser Stimmung wünscht sich Stöckli auch in der «Üsserschwiiz». Doch dort will der Funke nicht springen.

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