Zum Hauptinhalt springen

Kims Geräusche

Nordkorea verkündet, eine Wasserstoffbombe gezündet zu haben. Die Provokation könnte neue Verhandlungen möglich machen.

Mit der mutmasslichen Zündung einer Wasserstoffbombe am Mittwochmorgen hat Nordkorea seine Nachbarn wieder einmal überrumpelt. Am Neujahrstag hatte Jungdiktator Kim Jong-un noch Verhandlungsbereitschaft signalisiert, jetzt zerschlägt er alle Hoffnungen auf Entspannung. Aus der Sicht Nordkoreas besteht zwischen Verhandlungen und Atomtest kein Widerspruch. Im Gegenteil: Der Norden hält Konzessionen überhaupt erst für möglich, wenn die andere Seite – Südkorea, die USA, aber auch China – anerkennt, dass das Regime nicht zu stürzen sei.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.