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Links und gesellschaftlich liberal – ohne Widerspruch

Die frühere Zürcher Nationalrätin Lilian Uchtenhagen ist tot. Sie war die erste Frau, die für den Bundesrat nominiert wurde. Ein Nachruf.

Erste Kandidatin für den Bundesrat: Lilian Uchtenhagen spricht mit Helmut Hubacher (rechts) und Walter Renschler (links). (7. Dezember 1983)
Erste Kandidatin für den Bundesrat: Lilian Uchtenhagen spricht mit Helmut Hubacher (rechts) und Walter Renschler (links). (7. Dezember 1983)
Keystone
Nimmt die Wahl an: Otto Stich (SP) nach seiner Wahl zum Bundesrat, obwohl die sozialdemokratische Partei Lilian Uchtenhagen portiert hatte. (7. Dezember 1983)
Nimmt die Wahl an: Otto Stich (SP) nach seiner Wahl zum Bundesrat, obwohl die sozialdemokratische Partei Lilian Uchtenhagen portiert hatte. (7. Dezember 1983)
Keystone
Setzte sich im Bereich Entwicklungspolitik ein: Uchtenhagen amtierte als Präsidentin von Swissaid. (2003)
Setzte sich im Bereich Entwicklungspolitik ein: Uchtenhagen amtierte als Präsidentin von Swissaid. (2003)
/Edi Engeler, Keystone
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Sie politisierte stets mit Stil. Auch am 7. Dezember 1983, als Lilian Uchtenhagen nach der Nomination durch ihre Partei erste Schweizer Bundesrätin hätte werden sollen, blieb sie gefasst. Sie schüttelte nur kurz den Kopf über den Coup der bürgerlichen Parteien, die sich mit Otto Stich heimlich auf einen genehmen Gegenkandidaten geeinigt hatten.

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