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Österreichs Botschafterin war bis vor kurzem Schweizerin

Die Schweiz wollte keine Doppelbürgerin als Botschafterin. Nun hat Ursula Plassnik ihren roten Pass abgegeben.

Ursula Plassnik bekam den roten Pass, weil sie einen Schweizer heiratete.
Ursula Plassnik bekam den roten Pass, weil sie einen Schweizer heiratete.
AP/Virginia Mayo
Hindernis Schweizer Pass: Als sie von Österreich für den Botschafterposten in Bern ausgewählt wurde, meldete das EDA Bedenken an. Das Schweizer Bürgerrecht sei ein Hindernis.
Hindernis Schweizer Pass: Als sie von Österreich für den Botschafterposten in Bern ausgewählt wurde, meldete das EDA Bedenken an. Das Schweizer Bürgerrecht sei ein Hindernis.
AP/Geert Vanden Wijngaert
Bundeskanzler Schüssel ernannte Plassnik 2004 zur Aussenministerin.
Bundeskanzler Schüssel ernannte Plassnik 2004 zur Aussenministerin.
AP/Nicolas Bouvy
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Möglicherweise wurde der früheren österreichischen Aussenministerin Ursula Plassnik erst in diesem Jahr wieder bewusst, dass sie auch noch die Schweizer Staatsbürgerschaft besitzt. Denn als sie von ihrem Land für den Botschafterposten in Bern ausgewählt wurde, meldete das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) Bedenken an, wie die österreichische Tageszeitung «Kurier» berichtet. Das Schweizer Bürgerrecht sei ein Hindernis für die Akkreditierung als Botschafterin in Bern.

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