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Warum Apple auch Terroristenhandys schützt

Apple-Chef stellt Sicherheit von Millionen von iPhones über Terrorgefahr.

Die iPhone-Hardware ist leichter zu zerlegen als die Software. Foto: Phil Crean (Alamy)
Die iPhone-Hardware ist leichter zu zerlegen als die Software. Foto: Phil Crean (Alamy)

Apple legt sich mit dem FBI und mit dessen Aufsichtsbehörde, dem Justizministerium, an. Auslöser ist das iPhone 5C von Syed Farook, der im Dezember 2015 zusammen mit seiner Frau 14  Menschen erschossen hat. Das FBI vermutet auf dem Telefon des Attentäters Informationen zu Hintermännern. Doch an die Daten kommen die Ermittler nicht heran, denn das Telefon ist durch einen Passcode geschützt. Und es ist denkbar, dass der Attentäter jene Sicherheitsoption gesetzt hat, die nach 10 falschen Passcode-Eingaben alle Daten vom Gerät löscht – darum müssen die Ermittler sehr vorsichtig sein. Und auch der Weg, über die iCloud-Datensicherung an die mutmasslichen Hintermänner zu gelangen, ist aufgrund einer Panne inzwischen versperrt. Im Laufe der Ermittlungen wurde das Passwort für Farooks Apple-ID zurückgesetzt. Das hat zur Folge, dass das Telefon keine automatischen Back-ups mehr ausführen kann und auf Apples Servern die Daten seit der letzten Datensicherung vom 19. Oktober bis zum Zeitpunkt des Anschlags im Dezember fehlen. Auf diese Datensicherungen kann Apple Zugriff gewähren.

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