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Trump hofft auf «schönes Geschenk» aus Nordkorea

Der US-Präsident verbringt die Feiertage in Palm Beach. Einen drohenden Raketentest nimmt er gelassen.

US-Präsident Donald Trump während der Videokonferenz mit Soldaten im Trump-Resort Mar-a-Lago in Palm Beach. (24. Dezember 2019) Bild: Leah Millis/Reuters
US-Präsident Donald Trump während der Videokonferenz mit Soldaten im Trump-Resort Mar-a-Lago in Palm Beach. (24. Dezember 2019) Bild: Leah Millis/Reuters

US-Präsident Donald Trump hat angesichts eines möglicherweise unmittelbar bevorstehenden Raketentests Nordkoreas als «Weihnachtsgeschenk» Gelassenheit demonstriert. «Wir werden sehen, was passiert», sagte Trump am Dienstag vor Journalisten, nachdem er per Videoanruf mit US-Soldaten in aller Welt telefoniert hatte.

«Vielleicht ist es ein schönes Geschenk. Vielleicht ist es ein Geschenk, mit dem er mir eine schöne Vase im Gegensatz zu einem Raketentest schickt», sagte Trump weiter. Der Präsident verbringt Weihnachten in seinem Anwesen in Palm Beach in Florida.

«Jeder hat Überraschungen für mich»

Im Atomkonflikt mit Nordkorea mehren sich Sorgen, dass die Führung in Pyongyang angesichts der stagnierenden Verhandlungen mit den USA wieder auf Eskalation setzen könnte. Nordkorea hatte den USA eine Frist bis Jahresende gesetzt, um im Ringen um das nordkoreanische Atomwaffenprogramm Entgegenkommen zu zeigen.

Ausserdem stellte die Führung Nordkoreas ein «Weihnachtsgeschenk» in Aussicht, dessen Inhalt von neuen Vorschlägen aus Washington für Verhandlungen abhänge. «Wir werden herausfinden, was die Überraschung ist, und werden damit sehr erfolgreich umgehen», sagte Trump. Jeder habe Überraschungen für ihn und er kümmere sich darum, wenn sie einträten.

Trumps Bemühungen, Nordkorea zur atomaren Abrüstung zu bewegen, blieben trotz dreier Treffen mit Machthaber Kim Jong-un und vieler warmer Worte erfolglos. Trump betont immer wieder, er habe ein gutes Verhältnis zum nordkoreanischen Machthaber Kim Jong-un.

SDA/red

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