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Tüü-taa-tot – ein Mythos auf Talfahrt

Warum geht uns ein Fall abgezweigter Bundesmillionen so nahe? Weil Postauto kein gewöhnliches Unternehmen ist

Daniel Di Falco und Christoph Lenz
Postautochauffeur Guido Francioli auf der Route Interlaken-Ringgenberg-Interlaken-Bönigen. Foto: Adrian Moser
Postautochauffeur Guido Francioli auf der Route Interlaken-Ringgenberg-Interlaken-Bönigen. Foto: Adrian Moser

Es war vor einigen Jahren, und es geschah im Entlebuch. Die Strasse zwischen Flühli und Schüpfheim, Wintereinbruch in der Weihnachtszeit, ein Lastwagen rutscht von der Fahrbahn, und zwar, weil er einem Postauto auszuweichen hatte, das ihm entgegenkam. So stand es im «Entlebucher Anzeiger». Er kenne das Problem, schrieb darauf ein Leser: Postautos mit «unverantwortlichem Tempo» seien keine Seltenheit auf jener Strecke, er sei selber schon «von einem Postauto attackiert» worden.

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