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Wenn ich jung wäre

Die Rentenreform ist unfair, denn sie belastet die 21- bis 24-Jährigen übermässig.

Wenn ich 21 Jahre alt und berufstätig wäre, würde ich die vom Ständerat beschlossene Rentenreform bekämpfen. Warum? Weil sie unfair ist – und dies aus mehreren Gründen. Die Rentner zahlen fast gar nichts daran, obwohl sie heute in der zweiten Säule am meisten kosten. Das Gleiche gilt für die 55- bis 65-Jährigen, die bald pensioniert werden. Sie zahlen pro Jahr bescheidene 800 Franken, wenn man dies mit dem mittleren Lohn von 5500 Franken brutto vergleicht.

Dafür werden Leute «meiner» Altersklasse, der 21- bis 24-Jährigen, die die Lehre abgeschlossen und eine Stelle gefunden haben, so richtig zur Kasse ge­beten. Bundesbern verlangt von mir einen jährlichen Sanierungsbeitrag von 1200 Franken. Dabei verdiene ich bescheidene 4200 Franken brutto. Ehrlich gesagt, ich glaube nicht, dass ich im Jahr 2060 überhaupt noch etwas von dieser AHV oder aus der zweiten Säule erhalten werde. Die Rentenversprechen werden alle 10 bis 15 Jahre von der Politik geändert.

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