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Hier sammelte sich der meiste Schnee an

Die Neuschneemenge soll ihren Höchststand erreicht haben. Wir zeigen, wie sich der Schnee in den letzten Tagen auftürmte.

Bis zu drei Meter Neuschnee, von der Aussenwelt abgeschnittene Ortschaften und Lawinengefahr auf höchster Stufe – der Schneefall sorgte jüngst für reichlich Schlagzeilen. Diese Grafik zeigt die Entwicklung hin zur Ausnahmesituation.

In der Nacht auf Dienstag endete die seit einer Woche anhaltende Schneefallperiode. Diese brachte in den Hauptniederschlagsgebieten am nördlichen Alpenkamm, im Wallis und in Nordbünden verbreitet zwei bis drei Meter Neuschnee. Die Schweiz erlebte bereits einen winterlichen Dezember mit reichlich Neuschnee in den Bergen. Die Monatstemperatur lag im landesweiten Mittel 0,6 Grad unter der Norm (1981–2010). Auf der Alpensüdseite und in Berglagen bewegte sich der Monat 1 bis 2 Grad unter der Norm.

Lawinengefahr bleibt erheblich

In verschiedenen Gebieten gingen in den vergangenen Tagen zahlreiche grosse, teils auch sehr grosse Lawinen ab. Mit dem Ende des Niederschlags geht die Lawinengefahr in den Hauptniederschlagsgebieten zwar auf die Gefahrenstufe 4 «gross» zurück und die spontane Lawinenaktivität nimmt markant ab. Einzelne grosse Lawinen sind allerdings noch möglich.

Das SLF stuft die Lawinengefahr im Wallis, am nördlichen Alpenkamm, in weiten Teilen Graubündens und im Bedretto mit der Gefahrenstufe 4, «gross» ein. Im übrigen Alpenraum gilt die Gefahrenstufe 3 (erheblich). Für Schneesport abseits gesicherter Pisten sind die Verhältnisse sehr gefährlich.

Vom Schnee umzingelt

Verschiedene Täler und Ortschaften sind oder waren in den letzten Tagen von der Aussenwelt abgeschnitten – darunter die bekannten Wintersportorte Zermatt, Andermatt, Saas-Fee und Samnaun. Auch in Davos sorgen grosse Schneemassen für zusätzliche Arbeit rund um das World Economic Forum.

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