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Apple produziert wieder in den USA

Der Technologiekonzern zieht einen Teil der Mac-Fertigung aus China ab und investiert in einem ersten Schritt 100 Millionen Dollar in den Aufbau einer US-Produktion.

Liegt die Zukunft der Techproduktion in den USA? Mac-Computer unter Beobachtung eines Messebesuchers. (Archivbild)
Liegt die Zukunft der Techproduktion in den USA? Mac-Computer unter Beobachtung eines Messebesuchers. (Archivbild)

Der Technologiekonzern Apple will im kommenden Jahr einen Teil seiner Produktion von China in die USA zurückholen. Apple-Chef Tim Cook kündigte in zwei am Donnerstag veröffentlichten Interviews an, dass eine Modellreihe der Macintosh-Computer ausschliesslich in den USA gebaut werden solle. Um welchen Mac-Typ es sich dabei handelt und in welcher Stadt die Computer hergestellt werden sollen, verriet Cook nicht.

Im Gespräch mit dem Wirtschaftsmagazin «Businessweek» erklärte Cook, dass Apple in die Produktionsstätte mehr als 100 Millionen Dollar investieren wolle. Das Unternehmen werde dabei nicht nur die Endmontage in die USA verlagern, sondern gleich mehrere Schritte der Produktion. «Das bedeutet nicht, dass Apple das alles selbst machen wird, aber wir werden mit Leuten zusammenarbeiten und wir werden unser Geld investieren», sagte Cook.

Wegen schlechter Arbeitsbedingungen in der Kritik

Dem TV-Sender NBC sagte der Apple-Chef, dass sein Unternehmen sich seit Jahren bemühe, mehr in den USA zu produzieren. «Es gibt mit der verarbeitenden Industrie verbundene Fähigkeiten, die aus den USA verschwunden sind», sagte er. Apples Plan sei Teil von «konzertierten Bemühungen», die verarbeitende Industrie in den USA wieder zu stärken. Die Interviews waren die ersten ausführlichen Gespräche von Cook mit Medien, seit er nach dem Tod von Apple-Gründer Steve Jobs vergangenes Jahr an die Konzernspitze gerückt war.

Einen Grossteil seiner Produkte wie das iPhone und den Tablet-Computer iPad lässt Apple in China fertigen. Apples Partnerunternehmen geraten dabei immer wieder wegen schlechter Arbeitsbedingungen in die Kritik.

AFP/cpm

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