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Ein iPad für Profis?

Gut möglich, dass das nächste Apple-Tablet noch 2011 in den Verkauf kommt. Wie muss dieses konzipiert sein, damit das Unternehmen nicht den eigenen Erfolg kannibalisiert?

Verliert Marktanteile, ist aber immer noch Tablet-Dominator: iPad.
Verliert Marktanteile, ist aber immer noch Tablet-Dominator: iPad.
AFP

9,25 Millionen iPads hat Apple in den Monaten April, Mai und Juni verkauft. Im Tablet-Markt erreicht Cupertino damit laut Strategyanalytics.com einen Marktanteil von 61 Prozent.

Doch die Konkurrenz schläft nicht: Im September wollen diverse Anbieter mit der Massenproduktion von sogenannten Ultrabooks beginnen, hinzu kommen sogenannte Hybrid-Notebooks. Bereits jetzt bröckelt die iPad-Dominanz: Im zweiten Quartal 2010 – dem Vergleichsquartal zu den drei oben erwähnten Monaten – war diese noch total. Über 90 Prozent aller verkauften Tablet-Computer wurden von Apple produziert.

Retina-Display für das Tablet

Eine mögliche Antwort von Apple könnte die Verkürzung des Publikationszyklus sein. Konkret: ein neues Tablet noch dieses Jahr statt erst im Frühjahr 2012. Dies jedenfalls wollen verschiedene Analysten in Erfahrung gebracht haben, Craig Berger etwa. Er gab bereits Anfang Juli dem Portal «Appleinsider» zu Protokoll, dass es «einige Indikatoren» für ein «iPad Plus» mit einem besseren Bildschirm (doppelt so viele Pixel) gäbe. Die «Digitimes», welche sehr gute Kontakte zu Hardwarekomponenten-Herstellern unterhält, geht konkret von einem Verkaufstermin Ende November aus.

Um den Erfolg des erst im März dieses Jahres lancierten iPad 2 nicht zu gefährden, soll dieses neue Tablet als eine Art Premium-iPad für die Grafik-, Medien- und Finanzbranche konzipiert sein. So jedenfalls äussert sich Analyst Ashok Kumar (Rodman & Renshaw) auf «Cnet News». Das teure «iPad für Profis» – mit Retina-Display sowie HD-Kameras auf der Front- und Rückseite – wäre dann eine Art Zwischenlösung vor dem Verkaufsstart des übernächsten Apple-Tablets im nächsten Jahr.

Pegatron statt Foxconn

Hersteller des nächsten Apple-Tablets wird gemäss verschiedenen asiatischen Medienberichten das taiwanische Unternehmen Pegatron sein. Apple wolle damit die Risiken der einseitigen Abhängigkeit von Foxconn minimieren, das aber in die Produktion eingebunden bleiben soll.

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