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Hightech ohne Kriege

Eine amerikanische Menschenrechtsgruppe hat die Technologiekonzerne Intel, Motorola Solutions, HP und Apple als «Pioniere des Fortschritts» gewürdigt.

Junges Kriegsopfer: Die achtjährige Mireille Iduhaye im Spital von Rutshuru. Der Ort wird von der Rebellengruppe M23 kontrolliert.
Junges Kriegsopfer: Die achtjährige Mireille Iduhaye im Spital von Rutshuru. Der Ort wird von der Rebellengruppe M23 kontrolliert.
Keystone

Eine amerikanische Menschenrechtsgruppe hat die Technologiekonzerne Intel, Motorola Solutions, HP und Apple als «Pioniere des Fortschritts» gewürdigt.

Sie hätten sich bemüht, ohne Rohstoffe auszukommen, die die Konflikte im Kongo anheizen. Nintendo hingegen habe keine erkennbaren Anstrengungen in diese Richtung gemacht, erklärte das Enough Project.

In einem Bericht des Projekts werden führende Technologiefirmen danach beurteilt, aus welchen Quellen sie ihre Rohstoffe beziehen, ob damit Kriege geschürt oder örtliche Gemeinden unterstützt werden. Positiv kommen in dem Bericht noch Philips, Acer, Dell und Microsoft weg, eher schlecht HTC, Sharp, Nikon und Canon.

Minen finanzieren Kriege

Bei dem Enough Project handelt es sich um eine Initiative der liberalen US-Forschungseinrichtung Center for American Progress, die sich besonders gegen Menschenrechtsverbrechen wendet. Im Kongo werden etliche Minen für seltene Rohstoffe, die für die Hightech-Branche wichtig sind, von Rebellengruppen kontrolliert, die aus den Einnahmen ihre Kriege finanzieren.

dapd/rek

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