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Microsoft und Apple streiten um Markennamen

Redmond kämpft dagegen, dass allein der iPhone-Hersteller den Namen «App Store» für sein Online-Geschäft nutzen darf.

Wegbereiter: Apple hatte seinen App-Store 2008 eröffnet. Besitzer eines iPhones, iPods oder iPads können dort kostenlos oder gegen Gebühr Mini-Programme herunterladen.
Wegbereiter: Apple hatte seinen App-Store 2008 eröffnet. Besitzer eines iPhones, iPods oder iPads können dort kostenlos oder gegen Gebühr Mini-Programme herunterladen.
AFP

Microsoft kämpft dagegen, dass allein der Konkurrent Apple den Namen «App Store» für sein Online-Geschäft mit Programmen und Spielen nutzen darf. Vor dem US-Amt für Patente und Handelsmarken wurde ein Antrag auf Aufhebung von Apples Markenanspruch gestellt.

Es sei «unbestritten», dass «App Store» ein allgemeiner Name für das Angebot von Applikationen (kurz: Apps) sei, argumentierte Microsoft in einem Schreiben an das US-Patentamt.

Durchschlagender Erfolg

Sogar Apple-Chef Steve Jobs habe Online-Geschäfte von Konkurrenten öffentlich schon «App Store» genannt. Apple hatte seinen App-Store 2008 eröffnet. Besitzer eines iPhones, iPods oder iPads können dort kostenlos oder gegen Gebühr Mini-Programme herunterladen. Viele Konkurrenten haben daher nachgezogen und bieten mittlerweile in eigenen Online-Shops Apps an.

Der Erfolg ist riesig, der App Store hat sich als einträgliches Geschäft erwiesen. An jedem Miniprogramm, das im virtuellen Shop verkauft wird, verdient Apple 30 Prozent.

30 Prozent jeder App gehen an Apple

Das Prinzip der herunterladbaren Miniprogramme hat Apple nun auch auf Apple-Computer mit dem Betriebssystem OS X übertragen. Im neuen Mac App Store können Nutzer sowohl kostenpflichtige als auch Gratis-Apps aus den Bereichen Bildung, Spiele, Grafik und Design, Lifestyle, Produktivität und Dienstprogramme herunterladen.

AFP/rek/ah

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