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Zwischen Plausch und Propaganda

Sie sind umstritten und erfolgreich: Videospiele mit Kriegsthematik. Zwei Blockbustertitel buhlen aktuell um die Gunst der Gamer. Dass sie so beliebt sind, wundert einen US-Soldaten nicht, lassen sie Leute doch etwas erleben, was im realen Leben nicht möglich ist.

Los und wumm. Bei Kriegsspielen – hier eine Szene aus «Battlefield 3» – ist der Grat zwischen Spass und Verherrlichung schmal.
Los und wumm. Bei Kriegsspielen – hier eine Szene aus «Battlefield 3» – ist der Grat zwischen Spass und Verherrlichung schmal.
zvg

Es ist das Duell des Jahres zwischen «Battlefield 3» und «Call of Duty: Modern Warfare 3», zwei Blockbuster-Videospielen, die in diesen Tagen erscheinen. Gerüchten nach sollen die Produzenten Electronic Arts und Activision je rund 100 Millionen US-Dollar in das Marketing für die Spiele investiert haben. So flimmert zurzeit auch in den Berner Kinos ein Trailer von «Battlefield 3» über die Leinwand. Die Spiele werden wohl Rekorde brechen: Analysten prophezeiten, dass beide zusammen über 20 Millionen Mal verkauft werden. Zum Vergleich: Die erfolgreichste DVD des letzten Jahres war «Avatar». Sie ging 10 Millionen Mal über den Ladentisch. Doch «Battlefield 3» (BF3) und «Modern Warfare 3» (MW3) sind Kriegsspiele, die User in die Haut von Soldaten schlüpfen lassen.

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