Zum Hauptinhalt springen

Am #merkelphone

Für die Twitter-Gemeinde ist die Affäre um die mutmassliche Überwachung eines Handys von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ein gefundenes Fressen.

Bunter Bilderreigen: Hochgeladene Twitter-Bilder auf #merkelphone.
Bunter Bilderreigen: Hochgeladene Twitter-Bilder auf #merkelphone.

Unter dem Hashtag «Merkelphone» ernteten Merkel und ihr Parteikollege und Kanzleramtsminister, Ronald Pofalla (CDU), am Mittwoch überwiegend Kritik. Das wirklich Schlimme sei die Tatsache, dass in allen Berichten das Wort «Zwei-Klassen-Politik» fehle, bemängelte ein Nutzer mit dem User-Namen hirnrinde. Und waxmuth zwitscherte: «Auf einmal werden Worte wie 'skandalös' und 'Vertrauensbruch' benutzt.»

Pofalla hatte im August die NSA-Spähaffäre offiziell für beendet erklärt, was ihm teils beissende Kritik der Nutzer einbrachte. Der Satire-Nachrichtendienst «Postillon» etwa witzelte: «Pofalla will wissen, welchen Teil von 'die NSA-Affäre ist beendet' Merkel nicht verstanden hat.»

Der Nutzer HarrySchlumpf ging gleich einen Schritt weiter und liess Pofalla auch die Merkelphone-Affäre für beendet erklären - «der Akku sei leer». Erste Lösungsvorschläge lieferte er wenige Minuten nach: Dosentelefone. «Da hängen die Abhörer gleich am Strick», warnte allerdings ein anderer Twitter-Nutzer.

Der bekannte Autor Sascha Lobo fragt: «Wieso die Aufregung? Obama hatte doch nach acht Jahren Bush versprochen, den internationalen Partnern wieder mehr zuzuhören.» Darauf kontert ein weiterer User: «Und: Man soll immer auf das hören, was Mutti sagt.»

AFP/sam

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch