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«Das Darknet nicht verteufeln»

Die Bundespolizei warnt, dass Pädokriminelle vom Internet auf das sogenannte Darknet auswichen. Der Berner Sicherheitsexperte und Dreamlab-Chef Nicolas Mayencourt findet das Darknet trotzdem gut.

Mit verdeckten Ermittlern versucht die Polizei Pädokriminelle im Internet zu entlarven: Mitarbeiter der nationalen Koordinationsstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (Archivbild).
Mit verdeckten Ermittlern versucht die Polizei Pädokriminelle im Internet zu entlarven: Mitarbeiter der nationalen Koordinationsstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (Archivbild).
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Mit verdeckten Ermittlern versucht die Polizei Pädokriminelle im Internet zu entlarven: Mitarbeiter der nationalen Koordinationsstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (Archivbild).
Mit verdeckten Ermittlern versucht die Polizei Pädokriminelle im Internet zu entlarven: Mitarbeiter der nationalen Koordinationsstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (Archivbild).
Keystone
Nicolas Mayencourt, Sicherheitsexperte und Dreamlab-Chef, findet das Darknet trotzdem gut.
Nicolas Mayencourt, Sicherheitsexperte und Dreamlab-Chef, findet das Darknet trotzdem gut.
Beat Mathys
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Herr Mayencourt, wie gross ist das Darknet im Vergleich zum gewöhnlichen Internet? Nicolas Mayencourt: Das kann niemand auch nur annähernd sagen. Darknet ist ein Überbegriff für viele verschiedene Netze, die miteinander nichts gemein haben, ausser dass sie alle anonym sind.

Gibt es gar keine Anhaltspunkte zum Ausmass dieser Netze? Für das wohl bekannteste dieser Netze, das Tornetz, gibt es eine einigermassen gesicherte Schätzung. Demnach wird das Tornetz weltweit von rund 2,25 Millionen Teilnehmern benutzt. Aber wie gesagt, das ist nur eines von vielen Darknetzen, deren gesamte Grösse unabschätzbar ist. Von einer Vielzahl dieser Netze ist wohl selbst Experten nicht bekannt, dass sie existieren.

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