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Das iPad, das nie ankommt

Viele werden sich dieser Tage beim Blick in ihre Mailbox wundern: Angeblich haben sie bei Amazon einen iMac und ein iPad bestellt - ein weiterer fieser Phishing-Versuch.

Apple-Produkte bestellt: Phishing-Versuch im Namen von Amazon.
Apple-Produkte bestellt: Phishing-Versuch im Namen von Amazon.

«Ihre Bestellung wurde versendet!», lautet der Betreff einer E-Mail, die in vielen Mailboxen gelandet sein dürfte. Der Absender ist angeblich Amazon. Man habe beim Onlinehändler einen iMac sowie ein iPad bestellt. Das Paket sei unterwegs, und mit einem Klick auf den Link könne man verfolgen, wo sich die Sendung gerade befinde.

Was auf den ersten Blick nach einer Bestätigung einer Amazon-Bestellung aussieht, entpuppt sich bei genauerer Betrachtung als Phishing-Versuch, um über diesen Link auf eine gefälschten Seite manövriert zu werden. Spam-Info.de warnt bereits vor der Mail: «Folgt man dieser Anweisung, kommt der User auf eine neue Seite und wird vermutlich aufgefordert, verschiedene Daten einzugeben, die sich dann die Firma zunutze machen kann. In besonders schweren Fällen werden auch die Kontodaten oder eine Einzugsermächtigung verlangt. Ist diesem stattgegeben fehlt schnell ein hoher Geldbetrag.»

Auch Apple als Lockvogel

Da der Onlinehändler Amazon eine beliebte Adresse ist, werden die Betrüger darauf spekulieren, dass beim einen oder anderen Empfänger derzeit eine Bestellung aktiv ist – oder dass man dort zumindest schon mal bestellt hat.

In den vergangenen Wochen sind auch immer wieder Phishing-Mails im Namen von Apple verschickt worden mit der Bitte, auf einer täuschend echten Seite die Daten seiner Apple-ID einzutippen.

Der «Eleven E-Mail Security Report» stellte kürzlich fest, dass es die Cyberkriminellen neben Bankdaten vermehrt auf Zugänge zu Mailkonten und Diensten wie Amazon oder Facebook abgesehen haben.

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