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Das neue Hollywood-Gespenst

Nicht Gratis-Downloads, sondern professionell aufgemachte, kostenpflichtige Filmdownloads fürchten die Studios derzeit am meisten.

Schreck lass nach: Auch «Shrek der Dritte» wird fleissig vom Internet heruntergeladen. Rechts im Bild: Cameron Diaz, welche Prinzessin Fiona die Stimme leiht.
Schreck lass nach: Auch «Shrek der Dritte» wird fleissig vom Internet heruntergeladen. Rechts im Bild: Cameron Diaz, welche Prinzessin Fiona die Stimme leiht.

Fred Huntsberry schlägt Alarm. Der Paramount-Manager sieht laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters die grösste Gefahr für die Filmindustrie nicht mehr in illegalen Filesharing-Portalen, sondern in sogenannten Cyberlockern, also kostenpflichtigen Angeboten auf Abonnementsbasis.

Unglaublich gute Qualität

«Cyberlocker sind heute mit Abstand die beliebteste und weitverbreitetste Art und Weise, wie Konsumenten illegale Piraterieinhalte nutzen», wird Huntsberry im Magazin «The Hollywood Reporter» zitiert.

Solche Portale sind nicht neu – am bekanntesten ist wohl Megaupload – neu sind aber die die geringen Abokosten: Derzeit bekommt man für durchschnittlich sechs Franken pro Monat Zugriff auf das ganze Filmangebot des entsprechenden Portals. Auch die Qualität stimmt: Die versteckten Videoaufnahmen werden nach dem Erscheinen durch eine DVD-Version ersetzt. Die Folge: «Manchmal sehen diese Webseiten besser aus als legale Angebote», so Huntsberry.

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