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Der «Bild»-Chef im Silicon Valley

Kai Diekmann wechselt für mindestens ein halbes Jahr an den bedeutendsten Standort der Computer-, IT- und Internetwirtschaft weltweit.

Von der Kochstrasse in Berlin in die USA: «Bild»-Chefredaktor Kai Diekmann.
Von der Kochstrasse in Berlin in die USA: «Bild»-Chefredaktor Kai Diekmann.
Keystone

Der Chefredaktor der «Bild»-Zeitung, Kai Diekmann, zieht für mindestens ein halbes Jahr in die USA. Mit zwei anderen führenden Verantwortlichen des Axel-Springer-Konzerns werde er in das globale Zentrum der Computer- und Internetindustrie im kalifornischen Silicon Valley bei San Francisco gehen, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Berlin mit. Das Team soll dort im Rahmen eines Forschungsprojekts mit ortsansässigen Firmen und Universitäten «neue unternehmerische Ideen für digitales Wachstum» entwickeln.

Ausser Diekmann wechseln den Angaben zufolge auch Springers Marketingchef Peter Würtenberger sowie Martin Sinner, Geschäftsführer der zu dem Konzern gehörenden Internet-Preisvergleichsplattform Idealo, vorübergehend in die USA. Das Trio wird seinen Arbeitsplatz im September von Deutschland an die Westküste der USA verlegen. Während des Projekts übernehmen ihre Stellvertreter ihre Aufgaben hierzulande. Anschliessend sollen Diekmann, Würtenberger und Sinner nach Angaben des Verlags wieder ihre angestammten Verantwortungsbereiche im Springer-Konzern übernehmen.

Wo die Pioniere starteten

«In einem integrierten Medienunternehmen entsteht Wachstum heute nur durch die Kombination von kreativen Inhalten, innovativen IT-Lösungen und überzeugenden Marketing-Konzepten», erklärte Springer-Vorstandschef Mathias Döpfner zu der bevorstehenden Mission der drei Top-Verantwortlichen. Genauere Angaben zu Inhalt und Stossrichtung des Projekts machte der Konzern aber nicht.

Das Silicon Valley ist der wohl bedeutendste Standort der Computer-, IT- und Internetwirtschaft weltweit. Viele Pionierunternehmen der Branche wurden dort gegründet und haben in der Region bis heute ihren Hauptsitz. Branchenriesen wie Apple, Facebook, Google, Ebay, Hewlett Packard, Adobe sowie die berühmte, für die Entwicklung der Branche wichtige Stanford-Universität sind dort zu finden. Generell wird das Internet für Medienunternehmen auch geschäftlich immer wichtiger.

AFP/rek

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