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Die fünf wichtigsten Sicherheitstipps für Surfer

Anti-Viren-Software und Firewall sind unabdingbar, genügen aber bei weitem nicht, um Attacken von Cyberkriminelle abzuwehren.

Der Computer als Festung: Die Schutzsoftware muss – genauso wie das Betriebssystem und der Internetbrowser – regelmässig aktualisiert werden.
Der Computer als Festung: Die Schutzsoftware muss – genauso wie das Betriebssystem und der Internetbrowser – regelmässig aktualisiert werden.

Das Sicherheitsbewusstsein von Internetnutzern ist einer Umfrage zufolge hoch. Trotzdem bestehen demnach noch erhebliche Lücken. Computer- und Internetnutzer sollten sich und ihren Rechner aktiv schützen, um nicht Opfer Krimineller zu werden.

1. Computersicherheit

Generell sollten auf jedem Computer oder Internethandy, die zum Surfen und Einkaufen im Internet oder für Bankgeschäfte verwendet werden, ein Anti-Viren-Programm als Schutz vor Schadsoftware und eine Firewall als Schutzmauer gegen digitale Eindringlinge installiert sein. Weitere Programme schützen gezielt vor dem sogenannten Phishing - dem Abgreifen von Passwörtern. Die Schutzsoftware muss genauso wie das Betriebssystem und der Internetbrowser regelmässig aktualisiert werden. Meist lässt sich einstellen, dass dies automatisch geschehen soll.

2. Passwörter

Sichere Passwörter bieten einen Schutz davor, dass sich Gauner über das eigene Konto bei Onlinediensten zu schaffen machen. Sichere Passwörter enthalten möglichst Klein- und Grossbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen. Tabu sind Wörter aus dem Lexikon oder Namen. Je länger Passwörter sind, desto schwieriger sind sie zu knacken. Zur Sicherheit sollte nicht immer dasselbe Passwort verwendet werden.

3. Phishing

Ursprünglich wurde diese Methode zum Ergaunern von Bankdaten eingesetzt, mittlerweile aber für Zugangsdaten aller Art. Hierzu werden Verbraucher meist per E-Mail auf gefälschte Internetseiten gelockt, die denen von Unternehmen täuschend ähnlich sehen. Dort sollen Verbraucher dann aus einem fingierten Grund ihre Daten eingeben, die dann von den Betrügern «abgefischt» werden. Internetnutzer sollten also aufpassen, wo sie welche Daten eingeben. Ein Blick in die Adresszeile des Internetbrowsers kann hier schon helfen. Dort muss der Name der eigenen Bank oder des Onlinehändlers stehen. Schutzprogramme warnen vor bekannten Phishingseiten.

4. Onlineeinkauf

Seriöse Anbieter von Onlineshops sind in aller Regel einfach zu erkennen. Sie haben ein Impressum mit kompletter Anschrift, klare Geschäftsbedingungen und einen preiswerten Telefonservice. Vertrauenswürdig sind Onlineshops, die mit den Siegeln «Trusted Shops», «S@afer-Shopping» oder «Geprüfter Online-Shop EHI» ausgezeichnet sind. Bank- und Kreditkartendaten sollten immer über eine sichere Internetverbindung übertragen werden. Sichere Verbindungen sind erkennbar an der Zeichenfolge «https://» in der Adresszeile des Browsers. Am sichersten ist die Zahlung auf Rechnung oder per Nachnahme, viele Anbieter verlangen aber Vorauskasse. Sicherheit bietet hier ein Treuhandservice, der erst überweist, wenn der Händler auch geliefert hat.

5. Soziale Netzwerke

Wer ein Profil in einem Netzwerk anlegen möchte, muss persönliche Daten preisgeben. Wichtig sind dabei zwei Entscheidungen: Welche Daten gebe ich an - und wer darf diese Daten lesen? Wer soziale Netzwerke zur Jobsuche nutzt, sollte einen kleinen Einblick in seine persönlichen Interessen geben. Kritisch können aber etwa Fotos aus dem Privatleben sein: Denn so weiss schnell auch der Arbeitgeber, was auf der Feier am vergangenen Wochenende geschehen ist. Der beste Datenschutz ist natürlich, Daten gar nicht erst zu veröffentlichen. Und: Das nachträgliche Löschen von Daten nützt wenig - irgendwo finden sich immer noch Spuren der alten Informationen oder Fotos.

AFP/rek

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