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Fussball, nackte Haut und tragische Schicksale

Google hat die Schweizer Hitliste der Suchbegriffe veröffentlicht: Obenauf schwingt die Fussball-WM. Daneben stiessen besonders Menschen und ihre Geschichten auf grosses Interesse.

Nutzer wenden sich mit immer mehr Fragen an die Suchmaschine: Ein Mann betritt das Google-Gebäude in Zürich. (15. Dezember 2014)
Nutzer wenden sich mit immer mehr Fragen an die Suchmaschine: Ein Mann betritt das Google-Gebäude in Zürich. (15. Dezember 2014)
Ennio Leanza, Keystone

Die Fussball-WM in Brasilien hat die Schweizer Internetgemeinde in diesem Jahr am stärksten beschäftigt. «WM 2014» war der meistgesuchte Begriff bei Google in der Schweiz. Besonders tragische Schicksale wie Michael Schumachers Unfall und der Freitod von Robin Williams lösten auch viele Suchanfragen aus, wie Google heute mitteilte. Polarisierende Persönlichkeiten wie die Eurovision Song Contest-Siegerin Conchita Wurst oder die Schauspielerin Jennifer Lawrence schafften es ebenso in die Top Ten der Suchbegriffe mit der grössten Zunahme im Vergleich zum Vorjahr.

Bei den Sachbegriffen wurde neben der Weltmeisterschaft vor allem nach Informationen über das neue iPhone 6, über Ebola, Sotschi und Netflix gesucht. Zunehmend wenden sich die Nutzer auch mit Fragen an die Suchmaschine. «Was ist PayPal» war in diesem Jahr laut Google die häufigste. Stark gefragt waren aber auch Erklärungen der Begriffe «Paypal», «Schmand» und «Ecopop».

Gerigate vor Nacktkünstlerin

Kaum überraschend dürfte, wer oder was die Liste der «Schweizer Skandale und Aufreger» anführt. Der Badener Stadtammann und Grünen-Nationalrat Geri Müller hat es mit seiner Nacktselfie-Affäre ganz an die Spitze dieser Kategorie gebracht. Den zweiten Platz belegt die Schweizer Konzeptkünstlerin Milo Moiré, die ebenfalls dank nackter Haut 2014 ein Suchanfrage-Hoch erlebt hat.

Auf reges Interesse gestossen sind in diesem Jahr auch der Hafenkran in Zürich, die Love Life-Kampagne und der jugendliche Straftäter Carlos. Spät gestartet und dennoch auf die Liste geschafft hat es auch der Carna-Grischa-Skandal.

In der Kategorie der Schweizer Veranstaltungen hat in diesem Jahr das Flugspektakel AIR14 das Paléo Festival an der Spitze abgelöst. Das Westschweizer Musikfestival behauptet sich jedoch noch immer auf dem zweiten Platz, gefolgt vom Zürcher Sechseläuten, das ebenfalls ein ungebrochenes Suchinteresse auslöst.

Wer selber mit den Google-Daten experimentieren möchte, findet diese unter: http://www.google.ch/trends/

SDA/rub

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