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Google hilft Hilfsorganisationen gegen Menschenhandel

Der Suchmaschinenkonzern spendet NGO Millionen im Kampf gegen die moderne Sklaverei.

21 Millionen Menschen sind von moderner Sklaverei betroffen: Demo gegen Frauenhandel in Bern. (8. März 2008)
21 Millionen Menschen sind von moderner Sklaverei betroffen: Demo gegen Frauenhandel in Bern. (8. März 2008)
Keystone

Der US-Internetriese Google will den Kampf gegen Menschenhandel durch eine bessere Datenanalyse stärken. Das Unternehmen kündigte am Dienstag eine Spende von drei Millionen Dollar (2,3 Millionen Euro) an drei Hilfsorganisationen an, die auf diesem Gebiet tätig sind.

Die NGO sollen dadurch die Ergebnisse ihrer Arbeit besser untereinander austauschen und vernetzen können, um genauere Erkenntnisse über Menschenhandel zu erlangen. Das Geld geht den Angaben zufolge an Strada International aus Amsterdam, Liberty Asia aus Hongkong und Polaris Project in den USA.

«Wir können diese Frage stellen»

«In den USA berichten Frauen darüber, dass sie mittwochs doppelt so häufig von ihren Zuhältern kontrolliert werden wie an jedem anderen Tag», nannte der Chef der Denkfabrik Google Ideas, Jared Cohen, als Beispiel. «Wir wissen nicht, warum das der Fall ist - aber weil wir diese Daten vereinen, können wir diese Frage stellen.»

Ziel sei ein umfassender Ansatz, um gegen Menschenhandel vorgehen zu können. Cohen zufolge sind jedes Jahr fast 21 Millionen Menschen von moderner Sklaverei betroffen, die Einnahmen aus diesen Verbrechen belaufen sich demnach auf geschätzte 32 Milliarden Dollar pro Jahr.

AFP/rek

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