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Googles Datenschutzbeauftragte geht

Sie hatte einen der schwersten Jobs bei Google überhaupt: Alma Whitten war Director of Privacy beim Suchmaschinengiganten. Jetzt hört sie auf.

War zehn Jahre lang bei Google: Alma Whitten. (27. Juli 2010)
War zehn Jahre lang bei Google: Alma Whitten. (27. Juli 2010)
AFP

Das Stühlerücken bei Google geht weiter. Mit Alma Whitten hört nun die Datenschutzbeauftragte des Internetkonzerns auf. Ein Firmensprecher bestätigte den Abgang gegenüber der Nachrichtenagentur DPA, nachdem das Magazin «Forbes» darüber berichtet hatte.

Whitten dürfte einen der schwersten Jobs bei Google gehabt haben. Die Stelle des Director of Privacy war vor drei Jahren geschaffen worden. Kurz zuvor hatte Google einräumen müssen, dass Kamerawagen seines Kartendienstes Street View Informationen aus ungesicherten WLAN-Netzen mitgeschnitten hatten, die auf dem Weg lagen. Zuletzt sorgte die Datenbrille Google Glass für Aufruhr.

Nachfolger wird Lawrence You

«Während ihrer zehn Jahre bei Google hat Alma viel für die Verbesserung unserer Produkte und den Schutz unserer Nutzer getan», hiess es in einer Stellungnahme des Konzerns. Whitten bleibt noch bis Juni, um ihren Nachfolger Lawrence You einzuarbeiten. Dieser ist seit acht Jahren bei Google und hat nach Angaben des Firmensprechers viel Erfahrung im Datenschutz.

Erst jüngst hatte Googles legendärer Android-Chef Andy Rubin aufgehört, anschliessend der für Kartendienste und Einkaufslösungen zuständige Manager Jeff Huber. Beide wechselten zu Google X. Das ist jene Sparte, die unter der Leitung von Konzernmitgründer Sergey Brin an Zukunftsprojekten wie der Datenbrille oder selbst fahrenden Autos arbeitet.

(SDA)

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