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Gruppentherapie mit Skype

Der Internettelefonie-Anbieter übernimmt Groupme. Dieser ermöglicht es Besitzern von Smartphones und Handys, Botschaften an vorher festgelegte Gruppen zu schicken.

Auf Einkaufstour: Internet-Telefonie-Dienst Skype.
Auf Einkaufstour: Internet-Telefonie-Dienst Skype.
Keystone

Der Internettelefonie-Anbieter Skype übernimmt den Gruppenbotschaften-Dienst Groupme. Auf diese Weise werde das Unternehmen seine Dienste noch weiter ausbauen, erklärte Skype am Sonntag (Ortszeit).

Angaben zum Kaufpreis machte das Unternehmen nicht. Groupme ermöglicht es Besitzern von Smartphones und Handys, Botschaften an vorher festgelegte Gruppen zu schicken. Die Kurznachrichten sind entweder kostenlos, oder es fällt nur der Preis einer einzelnen SMS an. Auch Telefonkonferenzen mit den zuvor festgelegten Gruppen sind möglich. Zudem können die Nutzer Fotos mit den Mitgliedern bestimmter Gruppen teilen oder ihnen ihren Standort mitteilen.

Der Übernommene übernimmt

Skype ist bislang der führende Anbieter von Telefonaten und Videoanrufen übers Internet. Verbunden damit ist auch eine Funktion für Chats der Nutzer untereinander, die allerdings eher im Hintergrund steht.

Kürzlich wurde das Unternehmen mit Sitz in Luxemburg vom US-Softwareriesen Microsoft übernommen. Microsoft wiederum ist am sozialen Netzwerk Facebook beteiligt, das seit kurzem Videotelefonate per Skype ermöglicht.

Es tut sich was bei den sozialen Netzwerken

Facebook selbst stellte kürzlich auch eine neue Funktion für Smartphones vor, die dem Dienst von Groupme ähnelt. Ein weiteres Angebot für Gruppenbotschaften per Smartphone hatte zuvor wiederum der Internetgigant Google bei seinem Facebook-Konkurrenten Google+ vorgestellt.

AFP/rek

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