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Ikea will Fernseher verkaufen

Das schwedische Möbelhaus bietet künftig Multimedia-Möbel mit eingebautem TV und Musikanlagen an – und verspricht ein Ende des Kabelsalats.

Multimedia-Möbel im Wohnzimmer: Ikea zeigte in Stockholm, wie das Ganze aussehen könnte.
Multimedia-Möbel im Wohnzimmer: Ikea zeigte in Stockholm, wie das Ganze aussehen könnte.
Keystone

Ab Herbst würden die ersten Modelle in Schweden, Frankreich, Italien, Polen, Spanien, Dänemark, Norwegen und Portugal angeboten, teilte Ikea am Dienstag mit.

Weltweit sollen die Möbel im Frühjahr 2013 auf den Markt kommen. Geplant seien zunächst drei unterschiedliche Designs. Zu allen gehörten ein Flachbildfernseher, eine Musikanlage mit drahtlosen Bassboxen, eine Internetverbindung sowie CD-, DVD- und Blu-ray-Spieler. Das günstigste Modell soll rund 6500 Kronen (etwa 880 Franken) kosten.

Chinesischer Hersteller

Die eigens für Ikea entwickelten Musikanlagen und Fernseher liefert TCL Multimedia. Der chinesische Konzern bietet in Europa vor allem Fernseher unter den Marken TCL und Thomson an. Für Ikea ist es nicht der erste Schritt im Elektronikmarkt. Das Unternehmen verkauft beispielsweise seit Jahren Küchengeräte und arbeitet mit Electrolux und Whirlpool zusammen.

dapd/ah

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