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Mehr Kontrolle für Facebook-Nutzer

Mitglieder des Netzwerks sollen über eine vereinfachte Menüführung erfahren können, wer ihre Profile und geteilten Inhalte sehen oder wer Kontakt zu ihnen aufnehmen kann.

Gibt den Mitgliedern seines Netzwerks einen besseren Überblick über die Inhalte, welche die Nutzer auf Facebook geteilt haben: Facebook-Chef Mark Zuckerberg.
Gibt den Mitgliedern seines Netzwerks einen besseren Überblick über die Inhalte, welche die Nutzer auf Facebook geteilt haben: Facebook-Chef Mark Zuckerberg.

Das Online-Netzwerk Facebook will seinen über eine Milliarde Nutzern mehr Kontrolle über ihre persönlichen Daten geben. Ab kommender Woche sollen Nutzer über eine vereinfachte Menüführung etwa erfahren können, wer ihre Profile und geteilten Inhalte sehen oder wer Kontakt zu ihnen aufnehmen könne, teilte Facebook am Mittwoch (Ortszeit) am Konzernsitz im kalifornischen Palo Alto mit. Bisher mussten sich Nutzer hierzu durch mehrere Seiten klicken. Künftig solle dies mit einem Klick im Steuerungsmenü möglich sein.

Fotos anderer Nutzer können leichter entfernt werden

Facebook wolle seinen Nutzern auch einen besseren Überblick über die Inhalte geben, die diese im Online-Netzwerk geteilt hätten, teilte Facebook mit. Im sogenannten Activity Log (Aktivitäten-Logbuch), das vergangenes Jahr eingeführt wurde, könnten Mitglieder künftig etwa einfach sehen, welche Inhalte sie kommentiert hätten oder auf welchen Fotos diese mit ihren Namen markiert seien.

Für Mitglieder solle es künftig auch leichter werden, andere Nutzer um die Entfernung von Fotos zu bitten, auf denen diese selbst abgebildet und auf denen sie markiert seien, teilte Facebook mit.

Wenn man Bilder peinlich findet

Mit der neuen Funktion könnten Mitglieder auch Nachrichten verschicken, in denen sie ihre Gründe erläuterten, warum sie um die Entfernung eines Fotos bitten. Dabei könnten Nutzer auch aus einer Reihe vorgefertigter Begründungen auswählen, wie etwa, dass sie die Bilder peinlich fänden.

Personen, die um die Entfernung von Fotos gebeten werden, würden nicht gezwungen, Bilder von Facebook zu nehmen, sagte der Facebook-Datenschutzbeauftragte Erin Egan der Nachrichtenagentur AFP. Jedoch könnten Nutzer über die neue Funktion ins Gespräch kommen.

Die neuen Funktionen sehen laut Facebook auch vor, dass Nutzer mehr Kotrolle über Informationen erhalten, die sie auf Facebook teilen, wenn sie Mini-Programme in dem Online-Netzwerk nutzten, wie etwa Spiele.

AFP/rek

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