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Oracle will Google mit seinen eigenen E-Mails schlagen

Im Streit um Patent- und Urheberrechtsverletzungen mit dem Suchmaschinenbetreiber will der Technologiekonzern Oracle seine Beweisführung offenbar vor allem auf interne E-Mails von Google stützen.

Im Streit um Patent- und Urheberrechtsverletzungen mit Google will der Technologiekonzern Oracle beim Prozess in San Francisco seine Beweisführung offenbar vor allem auf interne E-Mails von Google stützen.

So will das Unternehmen zeigen, dass Topmanager bei Google wussten, dass sie sich fremder Technologie bedienten, als sie ihr Betriebssystem Android entwickelten, das inzwischen auf mehr als 300 Millionen Smartphones und Tablet-Computern in aller Welt läuft. Oracles Strategie wurde am Montag deutlich, als einer der Anwälte des Unternehmens den Kampf der beiden Schwergewichte des Silicon Valley eröffnete. Googles Anwälte werden am Dienstag das Wort haben.

Oracle wirft Google vor, Patente und Urheberrechte verletzt zu haben, die das Unternehmen im Jahr 2010 von Sun Microsystems erworben hatte. Sun begann das Projekt Java vor 20 Jahren. 2010 verkaufte es die Technologie für 7,3 Milliarden Dollar an Oracle. Google bestreitet alle Anschuldigungen.

dapd/rek

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