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Skype gehört jetzt dem Windows-Hersteller

Die 8,5 Milliarden Dollar schwere Übernahme des Internettelefonie-Dienstes durch Microsoft ist perfekt.

Beglückwünschen sich gegenseitig zum Deal: Microsoft-Chef Steve Ballmer (rechts) und Skype-Chef Tony Bates.
Beglückwünschen sich gegenseitig zum Deal: Microsoft-Chef Steve Ballmer (rechts) und Skype-Chef Tony Bates.
Keystone

Der Preis, den Microsoft bezahlt, liegt deutlich höher als die Summen, die bisherige Käufer für Skype auf den Tisch gelegt hatten. Skype war 2003 gegründet und zwei Jahre später von der Online- Handelsplattform Ebay gekauft worden. Der Dienst passte jedoch nicht so recht ins Geschäft des Internet-Auktionshauses, und die Mehrheit wurde 2009 schliesslich an Finanzinvestoren abgegeben.

«Gemeinsam sind wir nun in der Lage, die Zielmarke von einer Milliarde Benutzer täglich zu erreichen», sagte der bisherige Skype- Chef Tony Bates, der jetzt zur Microsoft-Chefetage gehört. Der Windows-Riese Microsoft, der auch die Spielekonsole Xbox anbietet, will Skype in seine verschiedenen Produkte integrieren.

Bei Skype können Nutzer untereinander kostenlos über das Internet telefonieren, auch mit Videoübertragung. Geld verdient das Unternehmen vor allem mit günstigen Anrufen in das herkömmliche Telefonnetz. Der Dienst hat nach eigenen Angaben mehr als 600 Millionen registrierte Nutzer weltweit.

SDA/rek

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