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Programmierfehler führte weltweit zu Facebook-Ausfällen

Auf der ganzen Welt hatten am Samstag Benutzer Mühe, auf die sozialen Netzwerke Facebook und Instagram zuzugreifen. Ursache war eine Änderung am Quellcode.

Weltweite Störung: Die Störungskarte von Downdetector. (26. August 2017) Bild: Screenshot allestörungen.ch
Weltweite Störung: Die Störungskarte von Downdetector. (26. August 2017) Bild: Screenshot allestörungen.ch

Facebook kämpfte am Samstagnachmittag weltweit mit Störungen. Tausende der täglich 1,32 Milliarden User sahen eine Meldung, dass die Plattform «wegen Wartungsarbeiten» nicht verfügbar sei. Zunächst berichteten viele Nutzer, sie erreichten die Seite gar nicht. Die Störung dauerte von circa 15 bis 17 Uhr (MEZ).

«Ein technisches Problem verursachte heute eine Störung, die einigen Benutzern den Zugriff auf verschiedene Dienste von Facebook verwehrte», sagte ein Facebook-Sprecher auf Anfrage von Redaktion Tamedia. Facebook habe «sofort Untersuchungen eingeleitet» und arbeite daran, die Dienste wiederherzustellen. «Wir bedauern etwaige Unannehmlichkeiten», so der Sprecher. Beim «technischen Problem» habe es sich um einen selbstverschuldeten Fehler bei einer Änderung des Quellcodes gehandelt.

Tausende Störungsmeldungen

Auch die Facebook-Tochter Instagram war von der Störung betroffen. Nutzer beklagten, sie könnten die Seite zwar erreichen, aber sich nicht einloggen und keine Fotos anschauen.

Schweizweit gingen beim Störungsportal Downdetector um 15 Uhr über 100 Meldungen ein. In Deutschland, Grossbritannien und Japan wurden indes jeweils zwischen ein- und zweitausend Berichte über Störungen verzeichnet. In den USA gab es über 10'000 Meldungen. Dem Verlauf der Störungsmeldungen zufolge scheint die Welle bis 17 Uhr wieder abgeflacht zu sein.

Humorvolle Reaktionen auf Twitter

Beim Facebook-Konkurrenten Twitter wurden die Ausfälle meist mit Humor kommentiert. «Facebook und Instagram sind zwar down, aber Twitter hält die Stellung», meint ein Nutzer aus dem US-Bundesstaat Arkansas.

Überspielte Reaktionen sprachen von einer «Apokalypse», und die Nutzer bedienten sich Unmengen animierter Gifs.

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