Zum Hauptinhalt springen

Was wollen die Sony-Angreifer?

Eine Hackergruppe, die dem japanischen Elektronikriesen eine grosse Menge an Daten gestohlen hat, droht mit Terror, eine US-Kinokette verzichtet nun auf «The Interview». Wer sind die «Guardians of Peace»?

Kinofilm ‹The Interview› von Hackern bedroht: Ein Wachmann steht vor einem Kino während der Premiere in Los Angeles (17.12.2014)
Kinofilm ‹The Interview› von Hackern bedroht: Ein Wachmann steht vor einem Kino während der Premiere in Los Angeles (17.12.2014)
Kevirj Djansezian, Reuters

«Wir werden euch zu den Zeiten und an den Orten, an denen ‹The Interview› gezeigt wird, klar und deutlich zeigen, zu welch bitterem Schicksal jene verdammt sind, die Spass im Schrecken suchen», lautet der Beginn der Warnung der Hackergruppe, die sich selber Guardians of Peace, also Wächter des Friedens, nennt. Gemäss einer Quelle des Technologiemagazins «Wired» soll die Hackergruppe bereits seit einem Jahr «Daten von Sony absaugen». Dies mithilfe einer Art Computervirus. Unter den gestohlenen Daten, die über Filesharing-Netzwerke und den anonymen Internetdienst «Pastebin» verbreitet wurden, befinden sich laut diversen Medien interne Daten zu Lohnverhältnissen, Sozialversicherungsnummern sowie Drehbücher und sogar ganze Filme. Der Technologiepolitik-Blog Techdirt meldet zudem, die Daten würden Beweise für korrupte Tätigkeiten des amerikanischen Filmverbandes MPAA liefern.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.