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Wenn Games auf dem Friedhof landen

Wer erinnert sich in 100 Jahren noch an «Pong» und Co? Spielefreunde sorgen sich um das kulturelle Erbe der Videogames.

Eine Rarität für Game-Nostalgiker: Sammlung alter Spiele-Cartridges des Intellivision-Systems.
Eine Rarität für Game-Nostalgiker: Sammlung alter Spiele-Cartridges des Intellivision-Systems.
Tony Webster auf flickr.com, CC BY SA
So sah Hightech damals aus: Ein Gadget-Fuhrpark aus den 80er-Jahren.
So sah Hightech damals aus: Ein Gadget-Fuhrpark aus den 80er-Jahren.
Betsy Weber auf flickr.com, CC BY SA
Beim Titel «Vampire: Bloodlines» fand das Fan-Engagement für ein Remake mit der Intervention der Rechteinhaber ein jähes Ende.
Beim Titel «Vampire: Bloodlines» fand das Fan-Engagement für ein Remake mit der Intervention der Rechteinhaber ein jähes Ende.
Troika Games pd
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Die mittlerweile grösste zeitgenössische Kulturindustrie hat ein Problem: Sie geht verloren. Für das kulturelle Gedächtnis sind Games – Video- und Computerspiele – nach wie vor Exoten und kaum bewahrenswert, während Museen und Bibliotheken anderen Kulturgütern zum Weiterleben verhelfen. Dafür gibt es in Spielerkreisen sogar einen eigenen Begriff: «Abandonware», aufgegebene Software. Wichtigster Grund für das Verlorengehen alter Spiele ist der technische Fortschritt: Heutige Hardware ist keine Hilfe, wenn man ein Amiga-Spiel auf 3,5-Zoll-Diskette zum Laufen bekommen möchte. Im besten Fall hilft sogenannte Emulatorsoftware dabei, ältere Spiele nachzuerleben.

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