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Das Mini-iPad im Apple-Labor

Das Gerücht hält sich hartnäckig und bekommt durch die Aussage eines Analysten neuen Schwung: Der IT-Konzern erprobte in den Labors in Cupertino eine kleinere Variante des Tablet.

Das Gerücht um ein kleineres iPad: Rechts im Bild das bisherige 9,7-Zoll-Tablet.
Das Gerücht um ein kleineres iPad: Rechts im Bild das bisherige 9,7-Zoll-Tablet.
Cult of Mac

Die Theorie um das Mini-iPad erhält immer wieder neuen Schwung – vor allem vor Apple-Ankündigungen. Bisher blieb es bei den Gerüchten. Trotzdem könnte der Tablet-Hersteller in seinen Labors an einer kleineren Variante tüfteln. Geht es nach Technologieexperte John Gruber von Daring Fireball ist das auch wirklich der Fall. Ihm werden gute Kontakte zur Apple-Zentrale in Cupertino nachgesagt.

Variante mit 7,85-Zoll-Display

In einer Talkshow antwortete er auf die Frage, ob er glaubt, dass Apple ein iPad mit 7,8-Zoll-Display auf den Markt bringt: «Das weiss ich nicht. Ich weiss nur, dass es eins im Labor gab. Ein iPad mit 7,85 Zoll und einer Auflösung von 1024 × 768 Pixeln.» Das Design sei identisch mit den bisher erhältlichen 9,7-Zoll-iPads. Apps müsse man nicht anpassen.

Apple hat allerdings auch in der Vergangenheit an Prototypen gearbeitet, aus denen nie finale Produkte entstanden sind. Marktforscher sehen ein Mini-iPad allenfalls als Reaktion auf den Erfolg des günstigen Einsteiger-Tablet Kindle Fire von Amazon.

Jobs war gegen eine geschrumpfte Version

Vielleicht sieht man die neue Variante bei Apple letztlich aber als nicht zumutbaren Design-Kompromiss und Verwässerung der klaren Produktlinie. Der verstorbene Apple-Mitgründer Steve Jobs war jedenfalls nicht Feuer und Flamme für die Idee: Er frotzelte im Oktober 2010 über die Konkurrenz mit 7-Zoll-Tablets: «Die Hersteller müssten schon Schleifpapier mit ausliefern, damit die Nutzer ihre Finger auf die richtige Grösse herunterschmirgeln können.» Für ein 7-Zoll-Display als Kompromiss zwischen Tablet und Handy sehe er keinen Bedarf.

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