Zum Hauptinhalt springen

iPhone surft langsamer als die Konkurrenz

Der Handynetz-Test des «Kassensturz» zeigt: Beim mobilen Surfen nimmt Apples Smartphone keinen Spitzenplatz ein.

Das schnellste Smartphone beim mobilen Surfen: Das Samsung Galaxy S2 schlägt laut «Kassensturz» mit einer Downloadkapazität von über 3000 kbit/s das viel gerühmte iPhone 4 «um Längen».
Das schnellste Smartphone beim mobilen Surfen: Das Samsung Galaxy S2 schlägt laut «Kassensturz» mit einer Downloadkapazität von über 3000 kbit/s das viel gerühmte iPhone 4 «um Längen».
«Nur» auf Platz 3 landet das iPhone 4.
«Nur» auf Platz 3 landet das iPhone 4.
Keystone
Sunrise landet in Basel, Bern und Zürich immer auf dem dritten Platz. Am dichtesten auf den Fersen ist der Anbieter der Konkurrenz in der Limmatstadt.
Sunrise landet in Basel, Bern und Zürich immer auf dem dritten Platz. Am dichtesten auf den Fersen ist der Anbieter der Konkurrenz in der Limmatstadt.
Keystone
1 / 7

Smartphone-Nutzer mit einem Swisscom-Abo sind im Handy-Netz am schnellsten unterwegs. Sie müssen sich am wenigsten gedulden, wenn sie unterwegs im Web surfen oder Videos abspielen, wie ein Performance-Test (siehe Infobox) der Konsumentensendung «Kassensturz» zeigt.

Die Download-Geschwindigkeit auf dem 3G-Netz liegt bei der Swisscom bei rund 2100 Kilobit pro Sekunde (kbit/s), auf dem Netz von Orange bei 1800, bei Sunrise bei 1700 kbit/s. Ab 1000 kbit/s lassen sich Videos ohne Einschränkung ansehen.

iPhone 4 nur auf dem dritten Platz

Neben der Netzstärke sei aber auch das Smartphone entscheidend, so die Tester. Am schnellsten hat das Samsung Galaxy S2 die Daten heruntergeladen. Auf dem zweiten Platz landet das HTC Desire HD. Erst danach folgt das iPhone 4. Allerdings: Neue Geräte sind in der Regel auch schneller als ältere Modelle. Kein Wunder also, dass zum Beispiel das iPhone 3G auf dem letzten Platz landet, welches seit Juli 2008 auf dem Markt ist.

Bei allen Angaben handle es sich um Durchschnittswerte. Die tatsächliche Download-Geschwindigkeit sei stark zeit- und ortsabhängig, so Thomas Bruhin vom CN Lab gegenüber «Kassensturz». Das Labor hat für die Konsumentensendung die Daten ausgewertet. Wenn viele Smartphone-Nutzer sich die gleiche Funkzelle teilen müssen, nimmt die Surfgeschwindigkeit auch bei guter Netzabdeckung ab.

Der Test hat auch ergeben, dass die grössten Deutschschweizer Städte ausreichend mit 3G-Antennen ausgerüstet sind. Doch es gibt grosse Unterschiede: So steht Sunrise-Kunden laut «Kassensturz» in Basel nur ein halb so schnelles Netz zur Verfügung wie Swisscom-Kunden.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch