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«iPhone-Entschlüsselung wäre schlecht für die USA»

Tim Cook erklärte erstmals in einem Interview, warum Apple der FBI-Bitte um Mithilfe beim Knacken eines Handys nicht nachkommt.

Entscheid sei ihm nicht einfach gefallen: Apple-Chef Tim Cook. (24. Februar 2016) (Screenshot: ABC News)
Entscheid sei ihm nicht einfach gefallen: Apple-Chef Tim Cook. (24. Februar 2016) (Screenshot: ABC News)

Apple-Chef Tim Cook zeigt sich im Streit um die Verschlüsselung des iPhone des mutmasslichen Attentäters von San Bernardino nach wie vor unnachgiebig. Es wäre «schlecht für Amerika», wenn Apple der FBI-Bitte um Mithilfe beim Knacken des Handys nachkommen würde, sagte Cook am Mittwoch dem TV-Sender ABC News. Es war sein erstes Interview seit dem Aufflammen der Kontroverse in der vergangenen Woche.

Gleichwohl sei die Verweigerungshaltung Apple nicht einfach gefallen, sagte Cook. Es sei eine «harte», aber auch «richtige» Entscheidung gewesen.

(Video: Youtube/ABC News)

Die US-Bundespolizei FBI hat Apple zur begrenzten Mithilfe bei der Überwindung einiger Sicherheitssperren auf dem iPhone aufgefordert, das dem mutmasslichen Attentäters von San Bernardino gehörte, der im Dezember in dem kalifornischen Ort mit seiner Frau 14 Menschen erschossen haben soll. Apple lehnte jedoch mit dem Hinweis ab, dass dadurch auch andere Handys anfälliger für Hacker-Aktionen der Behörden oder gar Kriminellen würden. Letztlich gehe es um einen Generalschlüssel zu privaten Daten, die man schützen müsse, erklärt der High-Tech-Konzern.

SDA/chk

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