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«Königin der Blogger» verursacht Tumult in Flugzeug

Weil Arianna Huffington ihr Blackberry nicht abstellen wollte, wurde die Starjournalistin nach einem Inlandflug in New York verhört. Sie ist nicht die einzige Prominente, die sich wenig um Flugsicherheit schert.

«Das war wohl falsch»: Arianna Huffington zeigt keinerlei Schuldbewusstsein.
«Das war wohl falsch»: Arianna Huffington zeigt keinerlei Schuldbewusstsein.
Reuters

Die Chefin der berühmten «Huffington Post» hat gemäss US-Medienberichten einen Tumult auf einem Inlandflug von Washington nach New York verursacht, weil sie entgegen den Weisungen des Flugkapitäns mit ihrem Blackberry gechattet und SMS verschickt hat.

Laut der «New York Post» wurden die Flugbegleiterinnen erst durch einen Flugpassagier auf die 60-jährige «Königin der Blogger» («Der Spiegel») aufmerksam. Die Besatzung habe Ellis Belodoff zur Ruhe gemahnt, weil dieser laut «Sie hat ihr Blackberry an» geschrien habe. Auf die Weisung des Personals, er solle Ruhe bewahren, habe er geantwortet: «Ich bin ruhig. Wenn ich es nicht wäre, hätte ich ihr schon lange das Handy aus der Hand geschlagen.»

«Vielleicht war er ein iPhone-Fan»

Sowohl Huffington wie auch Belodoff seien nach der Landung am vergangenen Freitag auf dem LaGuardia-Flughafen in New York von Sicherheitskräften zur Seite genommen und befragt worden. Beide wurden indes ohne Anklageerhebung wieder auf freien Fuss gesetzt.

Ein Sprecher der «Huffington Post» hat den Vorfall in einer schnippischen Stellungnahme bestätigt: «Ein Passagier hat sich gestört gefühlt. Arianna dachte, er möge das Essen nicht. Das war wohl falsch. Vielleicht war er ein iPhone-Fan. Der Krieg zwischen iPhone-Fans und Blackberry-Nutzern kann schon mal ausarten.»

Die Stars und ihr Sicherheitsbewusstsein

Erst vor kurzem ereignete sich ein ähnlicher Zwischenfall mit einem anderen US-Star: Weil sich Schauspieler Jush Duhame weigerte, vor dem Flug von New York nach Kentuck sein Handy abzustellen, musste er das Flugzeug noch vor dem Start verlassen.

Die Sicherheitsbestimmungen sind eindeutig. Es ist nicht auszuschliessen, dass Handystrahlung Bordinstrumente stört. Viele Fluggesellschaften wissen ausserdem durch Befragungen, dass sich Passagiere durch Telefonate belästigt fühlen. Trotzdem muss man das Smartphone nicht ganz ausschalten: Nicht nur das iPhone kennt einen so genannten «Flugmodus», welche alle Funk-Funktionen wie Mobilfunk, Bluetooth und WLAN deaktiviert.

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