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Microsofts Ankunft in der Smartphone-Ära

Windows Phone 7.5 alias Mango schliesst zur Konkurrenz auf. Und weist dem Desktop-Betriebssystem den Weg.

Desktop und Handy zusammenführen: Windows-Chef Steven Sinofsky bei einer Präsentation in Las Vegas.
Desktop und Handy zusammenführen: Windows-Chef Steven Sinofsky bei einer Präsentation in Las Vegas.
Keystone

Dieser Tage ist das erste grosse Update für Microsofts Smartphone-Betriebssystem erschienen. Es heisst Windows Phone 7.5 und wird oft auch nach seinem inoffiziellen Codenamen «Mango» benannt. Gleichzeitig hat Nokia Ende Oktober die Lumia-Reihe vorgestellt, das Windows-Phone-Debüt der Finnen.

Mit Mango und Lumia gewinnt Windows Phone nach einem missglückten Start an Fahrt. Notwendigerweise, denn bisher konnte Microsoft nichts bewegen. Als Windows Phone 7 vor einem Jahr das veraltete Windows Mobile ablöste, gab es zwar viel mediales Wohlwollen. In den Telecomshops griffen die Kunden jedoch weiterhin zum iPhone, und das Verkaufspersonal empfahl vor allem Android. Google legte fulminante Wachstumszahlen hin und bedient laut Gartner inzwischen 43 Prozent des Marktes. Gemessen am Gewinn, ist Apple mit Abstand die Nummer eins.

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