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Portabel ist relativ – Klangqualität nicht

Der Move von Sonos ist ein vielseitiger, vernetzter Lautsprecher, der auch einen Ausflug nach draussen verkraftet.

aber nicht so mobil wie die typische Bluetooth-Box.
aber nicht so mobil wie die typische Bluetooth-Box.
Sonos
Doch in den Pool fallen sollte er nicht.
Doch in den Pool fallen sollte er nicht.
Sonos
Die Bedienelemente braucht man selten, da der Lautsprecher hauptsächlich per App gesteuert wird. Die drei Tasten sind für Ein/Aus, Umschalten zwischen Bluetooth und WLAN und für die Verbindung.
Die Bedienelemente braucht man selten, da der Lautsprecher hauptsächlich per App gesteuert wird. Die drei Tasten sind für Ein/Aus, Umschalten zwischen Bluetooth und WLAN und für die Verbindung.
schü.
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Der Sonos Move ist ein Lautsprecher, der vom Hersteller als portabel beschrieben wird: Das stimmt: Er hat an der Rückseite eine Vertiefung, sodass man ihn bequem hochheben kann – sogar ohne, dass man dafür ein Kabel ausstecken müsste. Für die Stromversorgung (per USB-C-Kabel) sitzt der Lautsprecher nämlich auf einem Ring, der die Kontakte automatisch an die richtige Stelle presst, ohne dass sie dafür einrasten müssten.

Doch für die Westentasche ist der Move definitiv zu gross, und selbst im Rucksack getragen, machen sich sowohl das Gewicht (drei Kilo) wie auch die Abmessungen (24 Zentimeter hoch, 16 Zentimeter breit und 12,6 Zentimeter tief) durchaus bemerkbar. Er eignet sich eher zur Beschallung eines Fests im eigenen Garten, und er ist für grössere Ausflüge weniger geeignet – wenn man bei denen nicht sowieso auf eine mobile Soundanlage verzichten kann.

Guter Klang – und ausreichend laut

Abgesehen davon ist der Lautsprecher nicht nur wetter- und sturzfest, sondern auch mit einer ausdauernden Batterie ausgestattet, die laut Hersteller um die zehn Stunden durchhält. Welche Leistung die Box maximal erbringt, gibt Sonos nirgendwo an. Aber sie ist auf alle Fälle deutlich lauter als ein typischer Smartspeaker oder gar eine Bluetooth-Box – und sicher zu laut fürs Kinderzimmer. Auch die Qualität des Klangs stimmt: kraftvoll über das ganze Frequenzspektrum, von den Bässen bis zu den Hochtönen.

Analoge Anschlüsse gibt es keine: Der Lautsprecher wird entweder per WLAN (via Sonos-App oder das Airplay-2-Protokoll von Apple) oder aber via Bluetooth bespielt. Auch Spotify Connect funktioniert. Die Inbetriebnahme ist unkompliziert: Man lädt die Sonos-App aus dem Store, richtet ein Benutzerkonto ein, wählt das WLAN-Netz des Lautsprechers (das allerdings bloss eine alphanumerische Zeichenfolge als Name anzeigt) und folgt den Instruktionen in der App.

Ohne WLAN geht nichts

Ein kleiner Nachteil: Ohne WLAN lässt sich der Lautsprecher nicht in Betrieb nehmen, selbst wenn man ihn nur via Bluetooth zu nutzen gedenkt. Der Lautsprecher fungiert auch als smarter Speaker und ermöglicht die Interaktion mit Google Assistant oder Alexa von Google – die Auswahl erfolgt in der App.

Fazit: Der Sonos Move klingt ausgezeichnet und bietet mit WLAN und Bluetooth vielseitige Nutzungsmöglichkeiten. Eine Einschränkung ist, dass er nur Mono-Klang von sich gibt. Wenn man Stereosound hören möchte, kann man zwei Lautsprecher des gleichen Modells verwenden, die sich per App zu einem Paar kombinieren lassen. Damit verdoppelt sich dann auch der Preis, der mit 429 Franken für einen Lautsprecher vergleichsweise hoch ist.

Mit dem Sonos One gibt es ein deutlich günstigeres Modell, das aber ein Stromkabel aufweist. Dank der Kooperation mit Ikea gibt es Sonos-Lautsprecher unter dem Namen Symfonisk nochmals deutlich günstiger. Trotzdem: Wer mit der eingeschränkten Mobilität und dem eher langweiligen, etwas technoiden Design leben kann, liegt mit diesem Klangklotz nicht falsch.

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